Am 1. Dezember 2019 werden die Mitglieder der Ältestenkreise neu gewählt. Um diese Wahl gut vorzubereiten, braucht es bereits jetzt – ein Jahr vorher – Menschen, die einen kleinen Beitrag dazu leisten und sich für die innerkirchliche Demokratie engagieren möchten: Jede Gemeinde braucht für die Wahl ihres Ältestenkreises einen Gemeindewahlausschuss. Dabei ist wichtig zu wissen: Wer im Gemeindewahlausschuss sitzt, darf nicht selbst Kandidatin oder Kandidat für den Ältestenkreis sein.

Die Evangelische Kirche in Baden ist eine „verfasste“ Kirche, das heißt: Sie hat eine Verfassung, eine Grundordnung. Von der Gemeindeebene bis in die Kirchenleitung werden alle Leitungsämter per Wahl besetzt – von Gremien, deren Mitglieder ebenfalls gewählt wurden. Auf Gemeindeebene gibt das dem Ältestenkreis eine entscheidende Rolle.

Doch wer ist wahlberechtigt? Wer darf – aktiv – wählen, und wer darf sich – passiv – in ein Amt wählen lassen? Die Listen der Wählerinnen  und Wähler sowie der Kandidatinnen und Kandidaten zu prüfen, ist eine der Aufgabe des Gemeindewahlausschusses. Die meiste Arbeit fällt voraussichtlich im kommenden Sommer beim Prüfen und Zusammenstellen der Listen und dann wieder am 1. Advent beim Auszählen der Stimmen an.
„Wer sich für Beteiligung und Demokratie einsetzen will, aber für ein dauerhaftes ehrenamtliches Engagement nicht in Frage kommt, ist hier genau richtig“, betont der Koordinator der badischen Kirchenwahlen 2019, Bernd Lange.

Und wer sich für die Arbeit des Ältestenkreises interessiert und sich überlegt, ob er sich nächstes Jahr als Kandidat aufstellen lassen möchte (die Luthergemeinde benötigt mindestens 12 Älteste), kann in diese Arbeit gerne vorab schon einmal hineinschnuppern.

Sie möchten im Gemeindewahlausschuss mitarbeiten, oder mehr über das Ältestenamt erfahren? Dann wenden Sie sich bitte an das Pfarramt oder den Ältestenkreis der Luthergemeinde.

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