Seminar: "Gewaltfreie Kommunikation"

Immer wieder erleben wir Gesprächssituationen, die aus irgend einem Grund belastend oder einfach "schwierig" für uns  sind. Sie können sich im beruflichen, im privaten oder im ehrenamtlichen Umfeld abspielen.
Wie können wir in solchen Situationen uns so verhalten, dass wir uns selbst und anderen gut tun? Und wie können wir auch in solchen "schwierigen Fällen" respektvoll miteinander umgehen?
Darauf versucht das Programm der "Gewaltfreien Kommunikation" Antwort zu geben.

Gewaltfreie Kommunikation hilft auszudrücken, was in einem lebendig ist. Sie befähigt, in Konflikten nicht gleich auf automatische Abwehr zu schalten, sondern aufmerksam zu sehen, wie sie entstehen.
„Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als gewalttätig, dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzungen und Leid – bei uns selbst und anderen.“ (M. Rosenberg)
Im Umgang mit anderen erfahren wir immer wieder Unterschiedlichkeit.
Bedürfnisse treffen aufeinander und scheinen kaum vereinbar. Wir erleben, wie schwierig es ist, mit Meinungsverschiedenheiten, Problemen und Konflikten so umzugehen, dass alle „gewinnen“. Sei es im Ehrenamt, im beruflichen oder privaten Umfeld, stets geht es um die Suche nach Lösungen, bei denen gegenseitige Wertschätzung gelebt werden kann und bei denen gleichzeitig die Anliegen aller Raum haben.
Mit der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) als Kommunikation und Haltung der Achtsamkeit und Wertschätzung im menschlichen Miteinander gelangen wir zu einem tieferen Verständnis unseres Gegenübers und von uns selbst. So finden wir oftmals überraschende Lösungen. Marshall B. Rosenberg hat mit der GfK Methode einen solchen Kommunikationsprozess entwickelt, der Schluss macht mit Vorwürfen, Schuldzuweisungen, Angriffen und nervenaufreibenden Diskussionen.
Aufrichtig mitteilen, was mich bewegt -einfühlend erkunden, was den anderen bewegt.
Im Seminar wird dieser Wechsel nach einer theoretischer Einführung praktisch an eigenen Beispielen geübt. Sie schulen Ihren Blick, achtsam dahin zu schauen, worum es Ihnen und Ihrem Gegenüber tatsächlich geht. Sie erproben, Angriffe, Vorwürfe und Urteile als Ausdruck von Gefühlen und Bedürfnissen beim Anderen zu lassen.
Wenn wir wissen, worum es jedem Einzelnen geht, öffnet sich ein Handlungsspielraum, der befreit und weiter führt.
Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es,
° ein einfühlendes Verständnis für mich selbst zu gewinnen,
° ein einfühlendes Verständnis für den anderen zu entwickeln,
° eine Kommunikation auf Augenhöhe zu erreichen
° und Win-Win-Lösungen zu gestalten, die für alle Beteiligten passen.

Das Seminar wird von Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers, Karlsruhe und Josef Kienle aus Mengen geleitet. Ulf-Daniel Ehlers ist  Professor für Pädagogik, systemischer Coach und Seminarleiter für achtsame Kommunikation auf Basis der Methode der gewaltfreien Kommunikation und lebt in Karlsruhe.
Josef Kienle ist Krankenpfleger und ist in Deutschland und der Schweiz zur gewaltfreien Kommunikation und zum Coach für Gewaltfreie Kommunikation ausgebildet.

Für das gemeinsame Miittagessen sollte dann jeder möglichst eine Kleinigkeit zu Essen mitbringen.

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